Donnerstag, 10. September 2026

Dienstag - Donnerstag: Resturlaub

Die restlichen Tage dienten der reinen Entspannung und es wurden keine Ausflüge oder andere größeren Aktionen geplant.

Dienstags war es nochmal richtig heiß und wir genossen die Sonne. Es wurde viel gelesen, Ball gespielt und die Spielkarten ausgepackt. Abends ging es zum Italiener auf den Campingplatz und am Nachmittag riesige Eisbecher … ein herrlicher Tag des Treiben lassens.




Abends gab es ein sehr dramatisches Gewitter und danach folgte der Starkregen. Es war unfassbar laut im Wohnmobil und wir konnten alle kaum schlafen. 

Der Mittwoch war völlig verregnet. Wir verbrachten die meiste Zeit im Camper. Es gab heißen Tee und die mitgebrachte Lindt Schokolade. Emelie und ich haben zudem eine südkoreanische Serie namens „Crash Landing on you“ angesehen. Diese Serie hat uns die gesamte Zeit in Interlaken begleitet. Eine Szenen wurden dort gedreht und das hat einen wahnsinnigen Ansturm südkoreanischer Touristen ausgelöst. Die Schweizer sind ja nicht Blödsinn und haben da gleich eine weitere Einnahmequelle gerochen. So haben sie an den unterschiedlichen Drehorten Herzen für Fotos aufgestellt. Sogar das Jungfraujoch wurde nicht verschont. Wir haben auch fleißig Bilder geschossen …




Abends lies der Regen endlich nach und wir haben uns nach draußen gewagt. Wir sind dann noch in das andere Restaurant auf dem Campingplatz gegangen. War nicht das beste Restaurant dieser Reise, aber wir wurden satt. 

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht ging es am Donnerstag dann wieder ans zusammenpacken und auf den Weg nach Hause. 

Wir hatten eine tolle Zeit. Insbesondere die Jungfrau Region hat uns vollkommen überzeugt und wir vermissen bereits die Berge. 




Montag, 7. September 2026

Montag, 7. Sep: Lindau

Der Campingplatz war trotz des fehlenden Pools ein absoluter Glücksgriff. Es handelt sich dabei um eine recht große anlange mit zwei Restaurants, einem kleinen Supermarkt, einem Biergarten, vielen Spielplätzen und Kinderprogramm. Was es ebenfalls gab waren Mietbäder. Dieser Bäder waren voll ausgestattet mit Dusche, Toilette und Waschbecken und wie der Name schon sagt konnte man diese für den exklusiven Gebrauch mieten. Wir hatten also ein herrliches eigenes Bad für die vier Nächte was ein absoluter Traum war. 

Die Nacht war sehr ruhig und wir haben so gut geschlafen. Danach gab es ein ausgiebiges Frühstück und den Vormittag über ruhten wir uns aus. Gegen Mittag sind wir mit dem Bus nach Lindau gefahren und verbrachten den Nachmittag mit shoppen, leckeren Essen, riesigen Eisbechern und Sightseeing. Zudem fuhren wir mit einem kleinen Bähnchen durch die Stadt. Eine sehr hübsche Stadt.










Zu dem berühmten Löwen am Hafen gibt es eine lustige Geschichte. In 2010 wurde festgestellt da dieser gar nicht der Stadt Lindau gehört sondern der Bodensee Schifffahrtgesellschaft. Somit ist er badisch und nicht bayrisch. Mittlerweile wurde er der Stadt Lindau offiziell übergeben und die bayrische Ordnung ist wieder hergestellt.

Sonntag, 6. Sep: St. Gallen und endlich Bodensee

Es gibt noch einen kleinen Nachtrag zum gestrigen Abend … auf dem Weg vom Kino zurück zum Campingplatz sind wir in eine Polizeirazzia geraten. Anscheinend sind wir auf die Ausgehmeile von Zürich geraten und vor einem der Clubs war ein riesiges Polizeiaufgebot und es wurde gerade jemand festgenommen. Wir sind dann sehr schnell an den Polizisten und den restlichen Läden vorbei gehuscht, in ständiger Bereitschaft Emelie mit meinem Leben zu verteidigen. Sehr unheimlich.

Aber nun zum Sonntag … Nach einer weiteren höllischen Nacht waren wir so froh endlich weiterzufahren. Auf dem Weg nach Lindau wollten wir uns das Städtchen St. Gallen ansehen. Wir parkten unser Wohnmobil auf einem riesigen verlassenen Parkplatz nahe der Innenstadt und sind erstmal in ein Café gegangen zum Frühstücken.



Die Stadt war wie ausgestorben was für einen Sonntagmorgen nicht sonderlich erstaunlich war. Nach dem Frühstück sind wir weiter zum St. Galler Stiftsbezirk mit seiner barocken Kathedrale. Zusammen mit dem Bibliothek und dem Stiftsarchiv wurden diese in den 80er Jahren auf die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. 




Zunächst ging es ins Stiftsarchiv. Hier liegen unzählige, jahrhundertealte Schriftstücke. Unter anderem auch Dokumente mit der ersten Nennung von unzähligen Städten und Dörfern. Zum Schluss wurde man in einen Raum gebracht und es folgte ein 10minütiger Film über das Leben im Stift. In der Mitte des Raumes befand sich eine Nachbildung des Stifts und zum Schluss des Filmes wurde es dunkel und der Tisch in der Mitte des Raumes erhob sich und darunter lag der uralte, originale Bauplan des Stifts. Dieser darf nur für wenige Sekunden betrachtet werden und kein Tageslicht darf daurauf fallen. Leicht gruselig so im Dunkeln, aber irgendwie auch faszinierend so ein altes Schriftstück.

Als Nächstes stand das Kellergewölbe auf dem Programm. Auch hier gab es vieles Altes und faszinierendes zu begutachten.




Dann kam das Highlight: dies Bibliothek. Hier stehen über 50.000 Bücher in einem wunderschönen Barocksaal. Seltsamerweise ist auch eine Mumie ausgestellt, wohl eine Leihgabe welche nicht fotografiert werden darf. Sieht extrem ekelig aus, aber die Bücherei ansich war wunderschön.









Danach spazierten wir noch durch diese wirklich hübsche kleine Stadt und genossen die Sonne.




Und dann fuhren wir endlich weiter nach Lindau. Nach den grauenhaften Nächten in Zürich freuten wir uns auf einen entspannten Ausklang unserer Sommerreise. Als ich mir den Campingplatz Gitzenhof im vergangen Jahr ausgesucht hatte wurde mit einem Pool geworben und wir freuten uns sehr darauf. Leider wurde dieser zu Beginn diesen Jahres zugeschüttet … nach der ersten Enttäuschung freuten wir uns einfach auf einen entspannten Aufenthalt.



Sonntag, 6. September 2026

Samstag, 5. Sep: Zürich

Die erste Nacht in Zürich war absolut grauenhaft: zu heiß, zu laut und zu kurz. Wir waren am Morgen völlig gerädert, aber es half ja nichts … die Stadt Zürich wartete auf uns.

Unser erster Stop war in einem türkischen Café wo wir ein köstliches Frühstück genossen. 


Gestärkt ging es zunächst ins Fifa Museum. Hier erfährt man alles über den Fußball, die Geschichte, Vereine und Wettkämpfe. Zudem kann man den originalen WM-Pokal bestaunen und viele weitere Raritäten rund um den Fußball.








Danach schlenderten wir durch die Stadt und versuchten wach zu bleiben. Zürich hat eine hübsche Altstadt und ich hab noch nie so viele Luxus Autos auf einem Haufen gesehen.




Da wir so wenig Zeit wie möglich auf dem Campingplatz verbringen wollten waren wir beim Goldenen M beim Essen (kostet hier mal schlappe 70€) und danach ging es ins Kino. Dort sahen wir eine nette deutsche Komödie und wir vielen völlig übermüdet in unsere Kojen.

Freitag, 4. Sep: Aareschlucht und Schokolade


Heute mussten wir leider Abschied nehmen von dem wunderschönen Campingplatz Alpenblick und vor allem der absolut empfehlenswerten Jungfrau-Region. Es war eine wirklich tolle Zeit auf dem perfekten Campingplatz. Wir packten unsere sieben Sachen und nach ein paar Problemen mit dem Abwasserrank ging es Richtung Zürich.


Nach knapp einer halben Stunde haben wir einen Stop eingelegt um eine Wanderung durch die Aareschlucht zu machen. Sie befand sich praktischer Weise auf dem Weg Richtung Zürich und war ein tolles Naturerlebnis.



Diese Schlucht war noch beeindruckender als die bei Grindelwald. Da es kein Netz gab vergnügte Emelie sich mit einigen Rätseln und Suchspielen welche auf den Weg zu finden waren. Man wandert die Schlucht einmal komplett lang und landet auf einer kleinen Anhöhe/ Aussichtsplattform. Nun kann man mit der Bahn zurückfahren oder eben wieder retour gehen. Wir sind Joachim einer Woche Schweizer Berge Wandererprobt weswegen wir selbstverständlich zu Fuß zurück sind.







Bevor wir uns wieder auf den Rückweg zum Wohnmobil gemacht haben konnten wir noch was von unserer Schweiz-Liste streichen: ein traditioneller Almabtrieb.

Im Anschluss ging es direkt nach Zürich und unseren Campingplatz für die nächsten zwei Nächte. Leider waren wir extrem enttäuscht von diesem Platz. Der einzig positive Punkt war die Lage am Zürichsee mit direktem Busanschluss in die Innenstadt. Die Sanitäranlagen waren extrem ungepflegt, wir standen auf einer Schotterpiste und neben uns verlief direkt eine viel befahrene Straße und Bahnstrecke. Zudem stand man extrem eng aneinander und der Platz war völlig überbelegt. Wir flüchteten ans Wasser in ein Strandcafe und es gab erstmal eine Kleinigkeit auf den Schreck.

Für den Abend hatten wir noch eine ganz besondere Aktivität geplant: das Lind Museum. Man erfuhr so einiges über die Geschichte der Schokolade, die Herstellung und die verschiedenen Sorten von Lindt. Man durfte zudem viel Probieren und man bekamen einige Lindtkugeln geschenkt.











Zum Schluss ging es noch ins Lindt Café und es gab heiße Schokolade und Schokofondue … was will man mehr.